Fassade Südwest
Fassade Süd
Ansicht Südwest bei Dämmerung
Innenansicht
Innenansicht Treppenraum
Innenansicht Cafeteria im Eingangsfoyer
Innenansicht Labor

Ludwig-Maximilians-Universität München – Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme (BioSysM)

Bauherr
Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt München 2

Verhandlungsverfahren 1. Rang
2011

Planungsbeginn - Fertigstellung
2011 - 2016

Leistungsphasen
2 - 9

Team
Planung: Tobias Hübner, Corinna Huber, Andreas Mrusek, Bauleitung: Bernd Hilgers, Fatih Biral

Gebäudedaten
Gesamtkosten 24.500.000 €
Bruttogeschossfläche 9.456 m²

Das Forschungszentrum für Molekulare Biosysteme (BioSysM) entsteht auf dem HighTechCampus der LMU in unmittelbarer Nachbarschaft zu den naturwissenschaftlichen und medizinischen Einrichtungen auf dem Campus Großhadern und dem Biocenter in Martinsried. Das Forschungszentrum formuliert einen signifikanten Auftakt am nordwestlichen Eingang des Forschungscampus der LMU in Großhadern. Mit dem Neubau wird eine international kompetitive Infrastruktur geschaffen, die für die molekulare Biosystemforschung mit dem Schwerpunkt im Bereich der molekularen Systembiologie essenziell ist.

Der Vorentwurf des Staatlichen Bauamts München 2 wurde in die weitere Planung übernommen. Er sieht einen viergeschossigen Solitär vor, der in drei Bereiche unterteilt ist. Der Grundriss entspricht einem Parallelogramm mit abgerundeten Ecken, das dem Verlauf der Baugrenze folgt. Ein kompakter Mittelblock beherbergt in den Obergeschossen Biochemie-, Biophysik-, Computer- und Isotopenlabore und im Erdgeschoss einen Konferenzraum, einen Präsentationsraum und Computerräume.

Auf beiden Seiten des Mittelblocks sind Büros, Seminarräume und kleinere Laboreinheiten angeordnet. Der Forschungsbau verfügt neben den wissenschaftlichen Einrichtungen über ein Besucherzentrum, Räumlichkeiten für Veranstaltungen und eine Cafeteria im Eingangsfoyer.

Die Fassade wird mit weißen Glasplatten verkleidet und durch eine horizontal umlaufende Fensterbänderung mit senkrecht stehenden, weißen Sonnenschutzlamellen gegliedert. Es entsteht dadurch ein lebendiger Wechsel zwischen glatten, geschlossenen Fassadenflächen und gerippten Fensterbändern.