Außenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht

Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm, 2. Bauabschnitt

Bauherr
Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Krumbach

Verhandlungsverfahren 1. Rang
2014

Planungsbeginn - Fertigstellung
2014 - 2018

Leistungsphasen
2 - 8

Team
Planung: Corinna Huber, Nicola Stock, André Frühoff, Bauleitung: dreier+lauterbach architekten und ingenieure gmbh München

Gebäudedaten
Gesamtkosten 25.900.000 €
Bruttogeschossfläche 8.046 m²

Der Erweiterungsbau für die Hochschule Neu-Ulm ist in Verlängerung des ersten Bauabschnitts östlich des Bestandsgebäudes geplant. Die Baukörper bilden einen städtebaulichen Abschluss zum Gelände der öffentlichen Grünzone (ehemals Landesgartenschau) im Norden und ein „Tor zum Park“.

Der dreigeschossige Bau bildet einen klaren, kubischen Baukörper mit einem räumlichen Einschnitt, der den Haupteingang markiert und ein überdachter Empfangsbereich geschaffen. Ein großzügiges Eingangsfoyer erschließt über eine offene Treppe die beiden dreibündig organisierten Obergeschosse mit einem Lichthof, der zur natürlichen Belichtung der Flure und der Treppe dient. Im Erdgeschoss wechselt der Dreibund aufgrund anderer Nutzungsanforderungen zu einem Zweibund.

Das kompakte Gebäude bietet Platz für Verwaltung und Lehre mit Besprechungsräumen, Seminar- und EDV-Räumen, Sprachlabore, Automotiv- und Logistiklabore, ein Medienzentrum mit Newsroom, ein Foto- und Aufnahmestudio, Regieräume und Sprechkabinen, sowie Aufenthaltsräume für Studenten und Mitarbeiter. Die Cafeteria im Erdgeschoss ist zum Foyer hin großzügig verglast, so dass zwischen Park im Norden und den Freiflächen im Süden ungehinderte Sichtbeziehungen möglich sind.

Der Erweiterungsbau vermittelt zwar in Bezug auf Gebäudeflucht, Dimension und Horizontalität zum 1. Bauabschnitt, er kontrastiert aber von Schwarz im Bestand zu Weiß und präsentiert sich mit einer eigenen Sprache in der Detaillierung, Materialität und Gestaltung der Fassade und der Innenräume.

Die Fassade ist durch eine horizontal umlaufende Bänderung gegliedert im Wechselspiel von geschlossenen Flächen mit vorgehängten weißen Glasverbundpaneelen und den Verglasungen für die Fensterbänder. Ein auskragender, farbiger Sonnenschutz in den Obergeschossen auf der Süd-, Ost- und Westseite gibt dem Gebäude eine weitere räumliche Dimension und verleiht der Fassade ein helles, lebendiges Erscheinungsbild.